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Thema: Beispiele / Übersicht: Was darf der Abteilungsleiter / Vorgesetzte sehen

  1. #11
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    Da ist mir leider ein Absatz kaputgegangen - sollte richtig heißen:
    Und für alle, die das Thema interessiert hier noch eine Empfehlung. Vom Landesbeauftragten in Baden-Württemberg gibt es eine Broschüre zum Beschäftigtendatenschutz als PDF. Zu finden auf dessen Homepage in der Rubrik "DS-GVO" als "Handreichung Beschäftigten-Datenschutz". Finde ich recht hilfreich.

  2. #12
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    Kurze Anmerkungen zu den Ausführungen von NocheinDSB in # 10 (Hervorhebungen von mir):

    - Selbstverständlich ist es "normal", im Betrieb auch über Privates zu sprechen. Darum ging es in diesem Thread aber nicht. bdsb1 hatte u. a. geschrieben: "Normalerweise sollte eine Führungskraft alle relevanten Daten der von ihr geführten Mitarbeiter sehen dürfen. Auch hier gilt natürlich "need-to-know". Warum Kinderfreibeträge oder Religionszugehörigkeit tabu sein sollten, verstehe ich nicht. Eine gute Führungskraft weiß doch ohnehin von seinen Mitarbeitern, wie viele Kinder sie haben und welche Religion sie haben."
    Der Vorgesetzte hat überhaupt keinen Anspruch darauf zu wissen, welche Religionszugehörigkeit sein Mitarbeiter hat. Dies wurde in der folgenden Diskussion auch geklärt. Darüber braucht nicht weiter diskutiert zu werden.

    - Die genannten schützenswerten Daten (Gesundheit, Religion (!), ...) sind dies nicht erst mit dem Geburtstag der DSGVO, sondern waren es auch schon unter dem "alten" BDSG.

    - Es ist eben nicht das, was micha 555 am 08.07. (wohl eher am 03.07. ?) geschrieben hatte, nämlich: "Und bei der Einsicht auf die Daten würde ich eben sagen: alle bzw. stelle mir die Frage "welche nicht und warum?"
    Er vertritt also die Meinung, dass der Abteilungsleiter "alle" pb Daten seiner Mitarbeiter einsehen und kennen darf. Und der Mitarbeiter soll wohl nochrechtfertigen, warum er sensible pesonebezogene Datenaus seinem Privatleben nicht Preis gibt ... Genau zum Widerspruch zum hier erwähnten Konsens unter Datenschützern: "Besonders schützenswerte Daten sind Daten der Kategorien Gesundheit, Sexualität, Religion und zu Kindern." Geht den Abteilungsleiter nichts an.

    - Ein neuer Thread über Geburtstagslisten ist nicht zwingend erforderlich; der Link zu dem "alten" Thread enthält - unter Berücksichtigung der damaligen Gesetzeslage - durchaus auch heute noch zielführende Hinweise, u.a. "Letztlich wird man wohl um eine Einverständniserklärung der MA nicht herum kommen, da die Veröffentlichung dieser Daten nicht zwingend für die Durchführung etc. eines Beschäftigtenverhältnisses erforderlich ist." Das spiegelt sich übrigens auch wieder in der erwähnten Broschüre des Landesdatenschützers aus BW https://www.baden-wuerttemberg.daten....-Auflage.pdf:

    "Möchte ein Unternehmen nicht auf eine Geburtstagsliste verzichten, empfehlen wir, jeden Mitarbeiter nach seiner Einwilligung zu bitten und ihn darüber zu informieren, dass er jederzeit aus der Liste gestrichen werden kann. Als Alternative kann den Mitarbeitern angeboten werden, auf die Angabe ihres Geburtsjahres zu verzichten."

  3. #13
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    Zitat Zitat von bdsb1 Beitrag anzeigen
    ..... Ansonsten ist es ein merkwürdiges Arbeitsverhältnis, wenn man nicht auch mal über Privates spricht.
    Na na na, wenn ich mich mal kurz einmischen darf, Arbeit ist Arbeit und da haben für mich private Dinge nichts zu suchen. Es geht keinen Arbeitskollegen etwas an ob ich Kinder habe oder welche Religion ich eventuell anhängig wäre. Ebenso andere private Inhalte. Das hat mit mekrwürdig nichts zu tun sondern mit professionellen Verhalten. Man befindet sich ja in keiner 68er Komune.
    Man arbeitet des Gelderwerbs wegen und nicht um eventuelle Freundschaftsverhältnisse aufzubauen.

  4. #14
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    Ups - da hab ich mich beim Zitieren wirklich vertan. Ich meinte tatsächlich die Anmerkungen von bdsb in #8 (3.7. 9:54). Bin aber mit dem Auge irgendwie an der Zeile "Zitat von micha555" hängengeblieben und dann hab ich auch noch den 8.7. aus dem Registrierungsdatum von bdsb als Beitragsdatum genommen. Foren-Anfängerfehler!. Also: kurz gefasst im Wesentlichen sehe ich das so wie von bdsb am 3.7.18 im Zitat von micha555 angemerkt. Hoffe, jetzt hab ich's auf die Reihe bekommen.

  5. #15
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    Alles im grünen Bereich!
    Ulrich Dammann
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