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Thema: verzweifelt

  1. #21
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    Zitat Zitat von Vedouci Beitrag anzeigen
    Nicht der Datenschutzbeauftragte, sondern die Firma - und damit Ihr Chef - ist verantwortlich. Der Datenschutzbeauftragte kann dem Chef dabei untersützen.

    Wichtig ist bei der Meldung an die Aufsichtsbehörde, dass alle Unterlagen, auch Ihre Mails / Briefe - zur Verfügung gestellt werden, nur so kann diese aktiv werden.
    Guten Tag !

    Ich verstehe, also ist ein Datenschutzbeauftragter eigentlich nur ein "Absicherer" für den Firmeninhaber jedoch kein "Freund" für den Arbeiter oder Angestellten. Er ist im Interesse der Firma tätig, nicht für den "kleinen Arbeiter" als Ansprechpartner im "engeren Sinne". Er muss sich demnach mit dem Arbeiter / Angestellten nicht auseinandersetzen, kann dies nach eigenem Ermessen tun wenn er will. Es gibt also keine rechtlich verbindliche Richtlinie dass ein Datenschutzbeauftragter einer Firma gezwungen wäre sich in seinem Namen mit dem Arbeiter / Angestellten auseinander zu setzen.
    Ich verstehe.
    Die wenigen Emails und das Schreiben habe ich nun an die Beschwerdestelle eingereicht, ebenso mit ausführlichem Begleitschreiben warum, weshalb, wieso und Fallbeschreibung.

  2. #22
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    Falls die Antwort/Auslegung in # 21 ernst gemeint ist, also ohne Sarkasmus-Filter geschrieben wurde:

    Der DSB ist weniger ein "Absicherer" für Irgendwen; und als "Freund": Wäre gut wenn, ist aber nicht erforderlich. Mit dem Begriff "Freund" würde ich auch nicht inflationär umgehen wollen (in einem Großbetrieb "Freund" von 5.000 Beschäftigten - das würde ihn/sie emotional bis an die Schmerzensgrenze fordern).

    Er ist von der Firma benannt; und wenn er sich dafür einsetzt, dass die Firma die datenschutzrechtlichen Anforderungen umsetzt/einhält, handelt er im Interesse ebendieser Firma.

    Weiterhin ist er - den Bereich des Datenschutzes betreffend - Ansprechpartner sowohl der "kleinen Arbeiter" als auch der "großen Arbeiter", umfänglich: Für alle Betroffenen, deren pb Daten in der Firma verarbeitet werden.

    Ob es dabei zu "Auseinandersetzungen" (mit wem auch immer) kommt, lässt sich nicht immer voraussehen. Aus Erfahrung: Auch nicht immer vermeiden.

    Und ob es "also keine verbindliche Richtlinie ..." gibt, vermag ich nicht zu beantworten. Jede Firma kann nach bestem Wissen und Gewissen Richtlinien in Kraft setzen; für den Datenschützer (und für die Firma) sind diesbezüglich grundlegend die DSGVO und das BDSG maßgebend.

    "Nach eigenem Ermessen tun wenn er will": Die erste Hälfte trifft eher zu (Nach eigenem Ermessen), aber "wenn er will" nur eingeschränkt.

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