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Thema: Haftung / neue Bestellung DSB ?

  1. #1
    Registriert seit
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    Beiträge
    30

    Unglücklich Haftung / neue Bestellung DSB ?

    Hallo,
    ich bin seit 2-3 Jahren atenschutzbeauftragter habe das Nebenher gemacht weil die Firma das benötigt. Bisher 1 Schulung und paar Infoverstantlungen besucht. Diverses Buchmaterial bestellt.
    Ich würde damals Schriftlich bestellt. Was aber nirgendwo hin geschickt wurde.

    Nun muss ich ja nochmal als DSB Bestellt werden was zur Behörde geschickt wird richtig ?

    Mit er DSGVO ändert sich ja einiges und da sich absehen lässt das hier in der Firma der Datenschutz nur als unwichtig abgetan wird will ich nicht Haftbar sein.
    Ich möchte also eine Haftungsfreistellung mit meinem Arbeitgeber machen. Nur dann werde ich nochmal die Bestellung des DSB machen.

    Ist das so möglich ? Wie ich das sehe bin ich ohne Schriftliche neue Bestellung eh nach Mai kein Datenschutzbeauftragter mehr ?

    Ich kann und will auch nicht dafür Haften. Ich bekomme kaum Zeit für den Datenschutz und auch nicht mehr Geld. Ich möchte also den "Nebenjob" nicht mehr so weiterführen.

    Jemand Infos oder erfahrungen ?
    Wie ist das beste vorgehen um aus dieser "Lage" rauszukommen?

  2. #2
    Registriert seit
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    336

    Standard

    Hallo Mr. X
    Sie wurden schriftlich bestellt? Insofern nicht befristet auf z.B. 3 Jahre, dann sind Sie auch nach dem Mai noch DSB.
    Es ist nur so, dass Ihr Arbeitgeber Sie an die Aufsichtsbehörde melden muss, insofern auch die Pflicht zur Bestellung eines DSB zutrifft.
    Also von selbst ist der Job nach dem 25.05.18 nicht automatisch ausgelaufen. Wie viele Unternehmen da sich neue Opf…äh DSB suchen müssten? Oder weiß die community was Anderes?
    Ja mit der DSGVO ändert sich was. Ich würde hoffen, dass sich auch die Einstellung in den Unternehmen, bei denen der Datenschutz als unwichtig abgetan wird, ändert.
    Sie müssen und sollen nicht dafür haften. Daher ist es wichtig, schriftliche Berichte an die GF zu senden, insofern was mit Datenschutz nicht stimmt. Wenn Sie so was nachweisen können, dann haben Sie vermutlich auch nicht fahrlässig gehandelt. Dennoch ist eine Haftungsfreistellung immer gut. Wenn Sie den Nebenjob nicht weiterführen möchten, dann kündigen Sie den Nebenjob einseitig.
    Am besten mit einer ausreichenden Frist, so das die GF Zeit hat eine(n) Nachfolger zu bestimmen.
    Gruß
    Dataparanoia

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