In einer NGO (gemeinnütziger Verein) werden Spenderdaten in einer Datenbank gespeichert. Im Rahmen der Spenderbetreuung werden zu bereits vorhandenen Datensätzen im Laufe der Zeit zusätzliche Informationen zu einzelnen Spendern zugespeichert. Beispiel: Eine Agentur telefoniert für die NGO deren Spender ab und eruiert dafür selbst die fehlenden Telefonnummern. Nach Beendigung des jeweiligen Auftrags übermittelt die Agentur ihrem Auftraggeber (der NGO) die Telefonnummern, welche diesem noch nicht bekannt waren; diese werden dann bei der NGO den Datensätzen der Betroffenen zugespeichert.
Frage: Muss die NGO die Betroffenen nach Art. 14 informieren, wenn sie die Tel.Nr. zum schon vorhanden Datensatz zuspeichert? Wie sieht es mit öffentlich zugänglichen Informationen zu einem Spender (Google, Facebook, etc.) aus? Muss die NGO den Betroffenen auch informieren, wenn sie solche Informationen dem Datensatz eines Spenders zuspeichert?