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Thema: Whatsapp zu Rückfragen an Kunden

  1. #1
    Registriert seit
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    Standard Whatsapp zu Rückfragen an Kunden

    Hallo zusammen,

    wir möchten gerne unsere Kunden bei Rückfragen zu Ihrer Bestellung per Whatsapp kontaktieren, insofern vorher die Kontaktaufnahme per Telefon und E-Mail nicht erfolgreich war.
    Ist das erlaubt? Wir sind uns total unsicher.

    Beispiel: Kunde bestellt Artikel an abweichende Lieferadresse, Adresse ist falsch und Artikel kann nicht zugestellt werden.

    Mit besten Grüßen
    Phil

  2. #2
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    Standard

    Hallo PhiL,

    zu WhatsApp gibt es hier im Forum schon einige Threads, einfach mal die Suche-Funktion nutzen, z. B. https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/...?t=6658&page=2.

    Grundsätzlich wird eine dienstliche Nutzung von WhatsApp als kritisch betrachtet, je nach Ausprägung abhängig von Art und Umfang der betreffenden Daten. Zwar erfolgt die Übertragung verschlüsselt, die weitere Nutzung der Daten (durch den Betreiber des Messenger-Dienstes) ist aber im Unklaren.

  3. #3

    Standard

    Ich würde auch behaupten, dass das erlaubt ist. Entsprechend würde ich vorher bei der Anmeldung einen Haken setzen lassen bei sowas wie "über Whatsapp kontaktieren". Dann solltet ihr auf der sicheren Seite sein. Ob das dem Kunden gefällt oder nicht kann er dann zudem selbst entscheiden.

  4. #4

    Standard

    PS.: Haltet uns hier doch einfach mal auf dem Laufenden, finde das sehr interessant.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Silviooo Beitrag anzeigen
    Ich würde auch behaupten, dass das erlaubt ist. Entsprechend würde ich vorher bei der Anmeldung einen Haken setzen lassen bei sowas wie "über Whatsapp kontaktieren". Dann solltet ihr auf der sicheren Seite sein. Ob das dem Kunden gefällt oder nicht kann er dann zudem selbst entscheiden.
    Worauf begründen Sie Ihre Behauptung?
    Wo würden Sie vorher bei der Anmeldung "einen Haken setzen lassen", und von wem?
    Wie und wann soll der Kunde entscheiden, ob ihm das gefällt?

  6. #6

    Standard

    Also zumindest von Seiten Whatsapp ist die geschäftliche Nutzung des Messengers seit 2016 erlaubt! Es gibt ja auch definitiv genug Unternehmen, die das machen. Natürlich bewegt man sich trotzdem auf sehr dünnem Eis.

  7. #7
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    Die Eingangsfrage zielte wohl weniger darauf, ob WhatsApp die Nutzung für berufliche Zwecke erlaubt hat, sondern ob aus datenschutzrechtlicher Sicht die WhatsApp-Nutzung zulässig ist. Ob es "definitiv" genug Firmen gibt, die das machen, ist für eine rechtliche Bewertung eher nachrangig.

  8. #8
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    Da stimme ich meinem Vorredner zu, die Datenspeicherung seiten Whatsapps ist ein riesen Problem. Ich habe allerdings in der DHZ gelesen, dass WhatsApp versucht sich mit "WhatsApp Business" besser zu stellen. Man soll in der aktuellen Betaversion anscheinend Daten, die erhoben werden anschauen und anfordern können und noch ein paar andere Änderungen.

  9. #9

    Standard

    Um mal wieder auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen, eine mehr oder weniger offene Frage in den Raum: Liege ich richtig, wenn ich davon ausgehe, dass die Sache weniger problematisch wäre bei einer ersten Kontaktaufnahme durch den Kunden? Also wenn die Erstkommunikation durch den Kunden stattfindet?

  10. #10
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    Standard

    Die gesamte Diskussion hier im Thread basierte auf der Ausgangsfrage.

    Selbst wenn die erste Kontaktaufnahme, also die Erstkommunikation mittels WhatsApp durch den Kunden erfolgt, und das Unternehmen darauf eingeht, bleiben Sicherheits- und Datenschutzrisiken bestehen:
    Wo werden die Daten gespeichert, wer hat Einsicht in die gespeicherten Daten, an wen werden sie übermittelt, ...?
    Weiter: WhatsApp hat Zugriff u. a. auf die Kontaktdaten im Smartphone: Haben Sie die Teilnehmer, deren Daten Sie dort gespeichert haben, tatsächlich um deren Zustimmung für diese Vorgehensweise gebeten (und diese auch erhalten)?
    Bitte berücksichtigen: Sie (als Unternehmen) sind für die Einhaltung der technischen und organisatorischen Maßnahmen bzgl. der pb Daten verantwortlich.

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