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Thema: Dialog mit dem Datenschutz der Postbank

  1. #21
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    Insgesamt entwickelt sich für mich die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Datenschutz enorm spannend. Ich hätte nie gedacht, wie es sich auf dieser Seite im Dialog mit einer Bank anfühlt. Ihr helft mir inhaltlich trotzdem weiter. Dankeschön!

    @anzolino Guter Hinweis von Dir. Natürlich kann die Postbank mich per Email überhaupt nicht identifizieren. Da zusätzlich noch die herrschende Meinung hier im Forum ist, dass nur identifizierte Betroffene überhaupt auskunftsberechtigt sind, stellt sich die Frage nach dem Nutzen einer Email-Adresse für einen Datenschutzbeauftragten. Ich erhalte ja nicht einmal allgemeine Informationen auf diesem Weg. Wozu gibt es datenschutz@123.de so oft?

    @bdsb Bei uns im Unternehmen wird durch einen externen Dienstleister die gesamte eingehende Post digitalisiert und durch ein selbstlernendes System auf digitale Postfächer verteilt. Kundenpost landet so direkt in der digitalen Kundenakte und zusätzlich in der Bearbeitsungsliste eines zuständigen Mitarbeiters. Das die Postbank in ihrer Zentrale noch immer klassisch die eingehende Post verschlossen verteilt oder ein Algorithmus richtigerweise meinen Brief dem Postfach des Datenschutzbeauftragten und nicht fälschlicherweise meiner digitalen Kreditakte zuweist, ist mir persönlich zu riskant. Auskunft des Datenschutzbeauftragen der Postbank erhalte ich dazu nicht. Wirklich mein Risiko oder ein Fehler im System?

    @JHo Mein Besucher ist der Postbank mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal bekannt. Wie man da von einem "Sachverständigen unseres Vertrauens" sprechen kann, erschließt sich mir nicht. Und wenn ich den Besucher nicht hätte meine Privaträume fotographieren lassen, würde vermutlich mein Darlehen nicht ausgezahlt. Datenschutz im echten Leben halt.

  2. #22
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    Standard Off-Topic: Briefgeheimnis

    Zitat Zitat von rosenhof Beitrag anzeigen

    @bdsb Bei uns im Unternehmen wird durch einen externen Dienstleister die gesamte eingehende Post digitalisiert und durch ein selbstlernendes System auf digitale Postfächer verteilt. Kundenpost landet so direkt in der digitalen Kundenakte und zusätzlich in der Bearbeitsungsliste eines zuständigen Mitarbeiters.
    Ich hoffe nicht, dass Euer DIenstleister die "gesamte eingehende Post" digitalisiert, sondern, dass er persönlich adressierte Briefe geschlossen weitergibt.

  3. #23
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    Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es neue Erkenntnisse vom ldi.nrw.de.

    Wenn ich die Kollegin vom LRI und die Postbank nun richtig verstehe, dann liegt mit der on-geo GmbH eine Auftragsdatenverarbeitung vor. Die on-geo GmbH wiederum betreibt eine Vergabeplattform, für die sich unterschiedliche Personen und Unternehmen für die Durchführung von Objektbesichtigungen registieren können. Während der Registrierung müssen diese per Klick eine Datenschutzklausel bestätigen. Diese gibt den Unterauftragnehmern weitreichende Pflichten bezüglich des Schutzes meiner Daten und Löschung nach Auftrag weiter. Und da die Postbank mit den von mir benannten Unterauftragnehmern keine vertragliche Vereinbarung hat, kann sie meine Beschwerde auch nicht nachvollziehen, ohne dass ich mich persönlich exponiere.

    Frage an Euch: Wenn eine Bank einfach einen Dienstleister per Auftragsdatenverarbeitung einschalten kann und dieser nun über eine Vergabeplattform beliebige weitere Unterauftragnehmer beauftragen kann, wer genau darf dann nach BDSG eigentlich nicht meine Daten von der Postbank erhalten und Fotos meiner Privaträume machen?

  4. #24
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    Gelten die Regeln der DSGVO ab 25. Mai 2018 auch für die Daten, die die Postbank, ihr Unterauftragnehmer (on-geo GmbH) und dessen Unterauftragnehmer (Instant Service GmbH, Kom21 GmbH) vor gut einem Jahr von mir erhoben haben?

    Oder gilt die DSGVO erst für a) neue Vertragsabschlüsse oder b) nach dem 25. Mai 2018 erhobene Daten?

  5. #25
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    Für Vorgänge, die danach stattfinden. Worum gehts denn?.
    Ulrich Dammann
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  6. #26
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    Ihr wisst dies vermutlich aus dem FF. Was droht eigentlich einem betrieblichen Datenschutzbeauftragten, wenn er - zur Verhinderung der Aufklärung - dem Landesdatenschutzbeauftragten gegenüber falsche Auskünfte erteilt?

  7. #27
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    Die ASB kann seine Abberufung wegen mangelnder Eignung anordnen.

    Und evtl. nach Art. 83 eine Geldbusse verhängen. Ich denke, dass das Unternehmen dafür haftet; es ist sein DSB.

    Entsprechende Absprachen, die Durchführung und das Nachspiel - da haben Sie schon ein Krimi-Drehbuch.
    Geändert von Ulrich Dammann (06.10.2018 um 19:59 Uhr)
    Ulrich Dammann
    Moderator - Administrator

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