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Thema: Kinder: Wie sind sie am Computer geschützt?

  1. #1
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    Standard Kinder: Wie sind sie am Computer geschützt?

    Hallo!

    Schön, daß es jetzt ein Forum für ganz normale Probleme gibt. Bei den Experten kann ich nicht mitmischen.

    Ich hatte ja schon einige schlechten Erfahrungen und bin dankbar für Ihre Hilfe. Ich werde mich jetzt drum kümmern und immer berichten.

    Da gibt es noch eine wichtige Frage:
    Wie verhalten wir uns bei unseren beiden Kindern, 6 und 9 Jahre alt. Bisher hieß es immer: Gut getestete Computerspiele ja, Surfen nein! Der größere fängt jetzt aber an zu drängeln, alle aus seiner Klasse dürfen surfen. Und sind in diesem Schüler-VZ.

    Ergänzung:
    Jetzt höre ich, dass ein bisschen ältere Kinder schon gar nicht mehr im Schüler-VZ sind, sondern ins Facebook rüberwandern.



    Wie gesagt, wir sind keine Experten. Aber wir machen uns Sorgen. Was können wir tun? Kinderseiten gibt es ja reichlich. Was ist mit diesem Schüler-VZ? Als Eltern lassen die einen ja nicht rein. Wie soll ich wissen, was da los ist?

    Ich freue mich auf Erfahrungen und Rückmeldungen dazu.
    Angela
    Geändert von Angela (11.07.2009 um 18:16 Uhr)

  2. #2
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    Standard Surfen im Internet

    morgen,

    ich werde dir dazu noch schreiben, muss ein wenig malochen gehen.
    Keine einfache Sache, ich kann das gut verstehen.

    Ich meld mich

    Hades

  3. #3

    Standard Je früher, je besser...

    ... dann kann man es noch gemeinsam angehen. Ist der Wunsch nach Privatsphäre bei den Kleinen erst mal zu groß ist es zu spät für die "begleitete Variante".

    ABER: Das Internet ist gefährlich. Ich bin froh, dass ich ohne diese Gefahr durch meine Jugend gekommen bin. Das Internet ist aber auch voller Chancen. Was noch gefährlicher ist: Sich dort nicht zurechtzufinden und im Informationszeitalter ausgegrenzt sein.

    Ihre Kinder werden den Schritt ins Internet ohnehin irgendwann gehen. Auch ohne Sie. Und wenn es im Internetcafe an der Ecke ist. Gehen Sie diesen Schritt lieber mit und erklären Sie die Gefahren. Wie bei der Verkehrserziehung auch.

    Grüße,
    S.K.
    Lesen Sie mehr zur Sicherheit in Informationssystemen in meinem (fast) täglichen Blog: http://blog.psi2.de oder in meinem Buch.

  4. #4

    Standard Erwachsene lesen ja gerne mal ein Buch:

    Bei Amazon finden Sie mit der Suche nach "Internet Kinder Erziehung" einige interessante Titel die bestimmt weiterhelfen und das Thema ein wenig umfassender angehen, wie man das in einem Forum hin bekommt.

    Grüße,
    S.K.
    Lesen Sie mehr zur Sicherheit in Informationssystemen in meinem (fast) täglichen Blog: http://blog.psi2.de oder in meinem Buch.

  5. #5
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    Standard

    Hallo Angela,
    ganz falsch wäre es sicherlich, nur zu kontrollieren und letztlich den Stecker rauszuziehen, denn die lieben Kleinen werden dann andere Wege finden, das Verbotene doch zu tun (kennen wir doch auch!). Ganz wichtig ist es, mit ihnen zu sprechen und versuchen zu verstehen, was sie im Netz treiben, was sie gut oder schlecht finden. Vielleicht helfen ja auch ziemlich untechnische Hinweise, wie: Sag auch im Internet keinem Unbekannten deinen Namen und , glaub nicht an die vorgegebenen Identitäten ... Ziel muss letztlich sein, dass die Kinder selbstständig werden und Risiken erkennen und damit umgehen können!

  6. #6
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    Standard sicher durchs Internet

    Hallo Angela,

    so, wie versprochen bin ich wieder zurück:

    Bitte schau dir mal folgenden Link an

    http://www.datenschutz.de/feature/detail/?featid=8
    (leider fehlt mir der Button um es direkt zu verlinken)

    hier findest du eine Zusammenfassung

    - Sicherer in Social Communities: Tipps für Eltern

    - Leitfaden "Ein Netz für Kinder - surfen ohne Risiko?"

    - Datenschutzinfos für Jugendliche bei der Nutzung von SchülerVZ und StudiVZ

    - Im Netz der neuen Medien Systemmeldungen: Internet, Handy und Computerspiele - Chancen und Risiken für Kinder und Jugendliche

    - Linkliste zum Thema Medienkompetenz und Datenschutz für Jugendliche, Eltern und Lehrer

    - chatten-ohne-risiko.net - Medienratgeber für Jugendliche, Eltern und Lehrer
    Medienratgeber für Jugendliche - datenparty.de

    Ich habe das ganze nicht gelesen, (werde es aber noch tun), ich denke hier findest du auch für euch passende Lösungen.

    Wenn du noch Fragen hast melde Dich

    Grüsse
    Hades

  7. #7
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    Standard Danke und Nachfrage

    Hallo an alle,

    erst mal danke für Eure Kommentare und danke vor allem für die weiteren Hinweise von Hades. Ich habe da Hilfreiches gefunden.

    Wie ich erfahren habe, wird in der Schule demnächst auch etwas dazu angeboten. Aber als Eltern bleibt man ja trotzdem in der Pflicht.

    Können wir eigentlich als Erziehungsberechtigte verlangen, dass Daten gelöscht werden, die unsere Kinder irgendwo bekannt gegeben haben?

  8. #8
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    Standard

    Hallo Angela,

    im Prinzip ja, man KANN es verlangen. Denn rein rechtlich gesehen sind die Kinder, so lange sie das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht voll geschäftsfähig. Die Weitergabe von bestimmten Daten (Fotos zählen beispielsweise auch dazu) KÖNNEN als Rechtsgeschäft im Sinne des BGB ausgelegt werden. Mindestens jedoch kann man hier mit dem "Persönlichkeitsschutz" als Trumpfkarte aufwaten. Hierbei MÜSSEN die entsprechenden Anbieter reagieren, da sie sich mit jedem schuldhaften Zögern strafbar machen würden.

    Tatsache ist jedoch eher folgendes Zitat: "What's in the net, stays in the net" - oder auf deutsch: Was einmal im Netz ist, das bleibt auch im Netz.

    Es gab vor einiger Zeit einmal einen sehr interessanten Artikel über eine Agentur, die nichts anderes macht, als auf einen gezielten Auftrag hin Informationen, Bilder und Kontaktdaten von Auftraggebern aus dem Netz zu löschen. Fertig wird man allerdings niemals, da die Daten, je länger sie im Netz vorhanden sind, von Nutzern gelesen, anderen Servern zwischengespeichert, von Suchmaschinen indexiert, von Archiven gesichert, anderen Nutzern kopiert, heruntergeladen, an anderen Stellen wieder hochgeladen, ausgedruckt, wieder gescannt, neu hochgeladen, leicht verändert, zurückverändert, wieder online gestellt und unter neuem Namen publiziert werden.

    Auf diesem Wege sind schon bekannte Zeitungsenten publik geworden (beispielsweise ein angeblich zu Tode gemästetes Kind in den USA. Dieser Artikel ging am selben Tag sogar durchs Fernsehen. Das es sich bei dem Bildmaterial um ehemals gelöschtes und neu gefundenes aus dem Jahre 2002 handelte, das Kind mittlerweile normalgewichtig ist und überdies BRITE war, wurde nicht gesagt...).

    Als Elternteil ist es wichtig, sich schon im Vorfeld zum Thema Facebook und die anderen Netzwerke zu informieren und die Kinder wegen eben jener Punkte FRÜHZEITIG zu sensibilisieren. Gerade auf solchen Portalen herrscht nicht nur Spass und Freude, sondern ist auch Mobbing, Pädophilie, Kriminalität, Hass und Ärger an der Tagesordnung. Was derweil mit den personenbezogenen Daten, die die Netzwerke von ihren Nutzern abschöpfen (wie sonst verdienen jene ihr Geld, um die Infrastruktur zu betreiben, eh? Natürlich, indem sie die Daten verkaufen! Es gibt etliche Marktforschungsunternehmen, Unternehmensberatungen und dubiose Werbefirmen, die fünf- bis sechsstellige Summen für solche Daten zahlen. Ein einträgliches Geschäft mit unseren Daten), steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Ich kann nur allen Eltern immer wieder empfehlen: Gehen sie nicht weg, wenn ihr Kind an dem Rechner sitzt und verteufeln sie es nicht, wenn es neu ist. Lassen sie sich stattdessen von ihrem Kind Dinge erklären, Sachen zeigen und zeigen sie Begeisterung für das, was das Kind da macht.

    gerade und speziell zu SchülerVZ möchte ich noch sagen: Ihr Kind kann sie einladen, damit sie sich registrieren können. Auf diese Weise haben sie selbst auch einen Blick auf das, was in dem Netzwerk geschieht. Und vielleicht können sie so mit den übrigen Eltern gemeinsam einen wachsamen Blick über das werfen, was die Kleinen so treiben. Die Aufsichtspflicht endet nunmal nicht an der Zimmertüre.

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Hallo an alle,

    erst mal danke für Eure Kommentare und danke vor allem für die weiteren Hinweise von Hades. Ich habe da Hilfreiches gefunden.

    Wie ich erfahren habe, wird in der Schule demnächst auch etwas dazu angeboten. Aber als Eltern bleibt man ja trotzdem in der Pflicht.

    Können wir eigentlich als Erziehungsberechtigte verlangen, dass Daten gelöscht werden, die unsere Kinder irgendwo bekannt gegeben haben?
    Natürlich sind wir Eltern in der Pflicht, unsere Kinder entsprechend aufzuklären. Trotzdem sollte auch die Schule auf die Kids einwirken, zumal manche Eltern es doch versäumen oder gar nicht können.
    Gibt es seitens der Kultusministerien oder von den Datenschutzbeauftragten entsprechende Informationen/Unterrichtmaterial für Lehrer, die man diesen an die Hand geben kann ?

  10. #10
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    Standard Aufklärung

    Hallo,

    ja es gibt Material (siehe Links weiter unten) und es gibt auch Referenten die Vorträge abhalten. Aber ich denke auch das die Kinder nicht ohne Betreuung ins Internet sollten. Ich rede mich hier leicht, weil es bestimmt viele Eltern gibt die sehr schwierige Situationen haben, aber wie schnell man mit einem Klick auf problematische Seiten kommen kann, wissen wir alle.

    schwierig, schwierig

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