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Thema: ADV im Konzernverbund

  1. #1
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    Standard ADV im Konzernverbund

    Hallo, liebe Kollegen,
    bei uns geht alles (was mit DS zu tun hat), etwas langsam voran. Jetzt sind wir dabei, eine Vereinbarung zur ADV in der Unternehmensgruppe zu aktualisieren. Bei uns ist alles, was mit IT zu tun hat, in einer Querschnittsfirma, die auch noch andere Dienstleistungen erbringt, angesiedelt, sie ist also die Auftragnehmerin.

    Wir beabsichtigen, diese Vereinbarung als Anlage in die allgemeine Dienstleistungsvereinbarung mit aufzunehmen, die dann wiederum von den entsprechenden Schwesterfirmen unterzeichnet wird. Dies ist auch meine Frage: Können wir das so machen, oder muss jede auftraggebende Firma eine separate Vereinbarung mit der Querschnittsfirma schliessen? - Es gibt sowieso schon viel Diskussion wegen des Umfangs des ADV-Textes.

    Danke für Eure bewährten Tipps - Lore

  2. #2
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    Standard

    Die ADV ist ja ein Auftrag und muss schriftlich als Auftrag erteilt werden bei Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen was in diesem alles enthalten sein muß und geprüft sein muß. Allgemeine Dienstleistungsvereinbarung könnte das nicht ganz treffen. Eine ADV so zu gestalten, dass sie für alle nahezu identisch ist, die diese unterschreiben sehe ich als durchaus möglich an, damit nicht für jeden eine komplett individuelle ADV erstellt werden muß oder man arbeitet mit Textbausteinen. Das meiste wird ja vermutlich identisch sein, wie viele Unterschiede es gibt ist Dir vermutlich am besten bekannt Lore und wie groß der Aufwand ist mal einen Absatz dazu zu setzen oder weg zu lassen. Ich persönlich würde eine ADV schreiben die alle abdecken könnte und dann jeweils die Absätze raus lassen, die nicht zutreffend sind, was dann doch recht schnell geht.
    Sicher ist nur eines, dass nichts sicher ist.

  3. #3
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    Moin moin,

    habe letztlich ein ähnliches Problem lösen müssen und - wie ich finde ;-) eine richtig gute Lösung gestrickt! Wir haben einen 11er Vertrag mit einer Öffnungsklausel geschlossen, der nun jeder (europäischen) Konzerneinheit die Möglichkeit bietet, mit einer einseitigen "Vertrags-Beitrittserklärung" dieser 11er "Master-Agreement" beizutreten. Bin kein Jurist - aber die Lösung gefällt mir schon so richtig gut!

    Ciao, Judas30 - eines meiner alten Lieblingspasswörter - OK ist ein bisschen schwach...

  4. #4
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    Solange es kein sog. "Konzernprivileg" gibt, ist jede Gesellschaft innerhalb eines Konzernverbundes wie eine x-beliebige externe Firma datenschutzrechtlich zu behandeln. So zumindest mein bisheriges Verständnis. Das hat zur Folge, dass es bilaterale ADV-Vereinbarungen geben muss. Natürlich orientieren wir uns auch an "Muster-Verträgen", die je nach Bedarf angepasst werden. Sollte es in eurer Konstellation zwischen den Gesellschaften der Unternehmensgruppe und der IT-"Querschnittsfirma" nahezu identische zu erbringende Services geben, dann hält sich der Aufwand für das Erstellen der ADVs doch in Grenzen. Es sind dann "nur" diverse Unterschriften einzuholen...
    Was ADV-Muster betrifft, hat es im Forum schon diverse Hinweise gegeben. Die Muster von der GDD oder Bitkom sind zu empfehlen -auch was optionale Textbausteine betrifft.

  5. #5
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    Ich stehe vor der gleichen Aufgabe. Bei uns stellt die Headquarter-Gesellschaft diverse (unterschiedliche) Dienstleistungen für etliche Töchter zur Verfügung. Unser Ansatz dabei wird sein, EIN Vertrag vom HQ aufzusetzen, dem alle Töchter, die Dienstleistungen des HQ in Anspruch nehmen unterschreiben. Die Unterschiede die sich in der Art der Dienstleistung je Tochter ergibt (Gegenstand des Auftrages), wollen wir in eine Matrix (Tochter/Dienstleistung) zum ankreuzen an den Beginn setzen (bzw. als Anlage der ADV-Vereinbarung beifügen, die dann bei Ergänzungen der Dienstleistungen für eine Tochter oder bei einer neuen Tochter ausgetauscht wird).
    Wesentliche Punkte, wie die TOMs sind dabei für alle Dienstleistungen ohnehin identisch. Mal schaun, ob es uns gelingt.

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