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Thema: ungerechtfertigte Auskunft des Vermieters bei Bürgel

  1. #11
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    Hallo Mediajumper,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Klar habe ich Widerspruch eingelegt, da die Forderung strittig ist. Sicherlich willst Du auf das Kostenrisiko des Klägers hinaus. Das berechtigte Interess wäre also das Kostenrisiko, ob es sich lohnt den Prozess durchzuführen und zu klagen. Nun ist es aber so:

    Der Mahnbescheid ging am Montag, d. 09.01.2012 beim Amtsgericht ein, versendet also am 06. oder 07.01.2012. Der Mahnbescheid wurde vom AG am 11.01.2012 erlassen. Für den Fall eines Widerspruchs hat der Antragsteller die Durchführung des streitigen Verfahrens beantragt. Die Erkundigung der Vermieterin erfolgte jedoch erst am 12.01.2012.

    Das Kostenrisiko prüft man vor Erlass des Mahnbescheides. Der Antragsteller das streitige Verfahren schon beim Erlass des Mahnbescheides beantragt hat.
    Also sehe ich keinen Grund die eine Auskunft berechtigen. Also war Sie sich schon im Klaren über das Kostenrisiko und hat den Mahnbescheid etc erlassen. Danach eine Bonitätsauskunft einzufordern um zu sehen ob es sich lohnt ist kein berectigtes Interesse. Und nur aus Neugier meine finanziellen Verhältnisse zu erkunden, nach Einleitung des Mahnweges, ist unzulässig.

    Noch hier der Wortlaut derKlageschrift:
    "Die Klägerin sah sich veranlasst, dass Mahnverfahren einzuleiten und Erkundigungen über den Beklagten unter dem 12.01.2012 einzuholen"

    Eine Selbstauskunft vor Mietbeginn oder währenddessen wurde nicht gefordert.

    Beste Grüße

  2. #12
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    Also ein gerichtlicher Mahnbescheid ist spot billig im Vergleich zu einer Klage. Wenn ich Vermieter wäre und meine Forderungen berechtigt sind und der Exmieter dann dem Mahnbescheid besseren Wissens widerspricht, dann überlege ich sehr wohl ob ggf. hier schon Übung drin besteht und ich nicht der erste Dumme bin und hier vielleicht betrügerische Absichten vorliegen könnten (Mietnomade) und ob ggf. sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich gegen diesen vorgegangen wird und ob er überhaupt zahlen kann oder sogar eine Privatinsolvenz vorliegt. So wie ich das jetzt in deinem Fall sehe, scheinen die Forderungen ja berechtigt zu sein. Warum hast du dann diesen widersprochen?
    Sicher ist nur eines, dass nichts sicher ist.

  3. #13
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    Hie spielt doch nicht die Rolle was ein Mahnbescheid kostet. Klar ist das günstiger, trotzdem müssen abhängig von der Höhe der Forderung Gerichtskosten gezahlt werden.

    "dann überlege ich sehr wohl ob ggf. hier schon Übung drin besteht und ich nicht der erste Dumme bin und hier vielleicht betrügerische Absichten vorliegen könnten (Mietnomade) und ob ggf. sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich gegen diesen vorgegangen wird und ob er überhaupt zahlen kann oder sogar eine Privatinsolvenz vorliegt."

    Der Vermieter kann doch denken was er will, trotzdem ist das kein berechtigtes Interesse einfach so die Bonität abzufragen. Das Kostenrisiko ist Sie vor Erlass eingegangen, und bis zu meinem Widerspruch kann Sie ja nicht wissen ob weitere Kosten entstanden wären oder nicht.

    Woher willst Du denn wissen das die Forderungen berechtigt sein sollen. Ich habe die Forderung abgewiesen weil sie ungerechtfertigt sind. Es geht auch weiterhin um Schwarzgeld und Schwarzvermietung, welches ich als Gegenklage gerade vorbereiten lasse. Mehr darüber würde zu weit und vom Thema abführen. Mietnomade bin ich nicht.

  4. #14
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    Dann ist die Sache doch soweit abgesteckt: Deine Sicht deckt sich eben nicht mit
    den Antworten die Du hier erhalten hast.

    Deine Ex-Vermieterin hat es wohl als Privatperson erfragen lassen (da Du bisher
    nix anderes gesagt hast) und damit reduziert es sich aus Sicht des BDSG auf die
    Frage, ob Bürgel die Auskunft erteilen darf.

    Die implizite, indirekte Antwort dazu war ebenfalls "ja" (Hr Dammann).

    Das "Schwarzgeld" als Grund für Deinen Streit ist hier kein Thema für das Forum
    (wer kennt schon die Steuererklärung seiner Vermieterin) und da der Rest eher
    vage und jenseits Datenschutz ist, würde ich vorschlagen, das Ganze bis zu der
    Entscheidung zu 'vertagen':

    Es dreht sich etwas im Kreise und wiederholt sich, die Gründe sind nach 1 Woche
    immer noch unklar, warum Du nicht zahlst und haben nicht erkennbar mit Daten-
    schutz zu tun.

  5. #15
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    so sehe ich das wohl auch das es sich hier im kreise dreht.

    ich kann nicht sagen ob sie diese auskunft als privatperson gemacht hat oder nicht. auskunft bekommen doch nur gewerbetreibende.

    damit hätte herr damann wegen dem kostenrisiko schon recht, aber die überprüfung macht man vor erlass gerichtlicher mahnschritte.

    ich werde mich dann wohl mal an einen rechtsanwalt wenden.

    der thread kann geschlossen werden.

  6. #16
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    Nö Larry. Ich prüfe das auch erst nach Erlass eines gerichtlichen Mahnbescheides, weil es mir da erst mal um den 30 Jahrestitel geht.
    Sicher ist nur eines, dass nichts sicher ist.

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