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Bonn/Berlin, 28.10.2015

Pressemitteilung 23/2015

37. Internationalen Datenschutz Konferenz in Amsterdam verabschiedet auf Initiative der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit eine Resolution zum neuen UN-Sonderbotschafter für das Recht auf Privatheit

Die 37. Internationale Datenschutzkonferenz hat die von der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) eingebrachte Resolution einstimmig angenommen, die die Schaffung eines Sonderberichterstatters für das Recht auf Privatheit durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen begrüßt. In der Resolution werden insbesondere die in der Konferenz versammelten Datenschutzbehörden aus aller Welt aufgerufen, den jüngst ernannten UN-Sonderberichterstatter, Professor Joseph Cannataci, nach Kräften bei der Erfüllung seiner schwierigen Aufgabe zu unterstützen.

Andrea Voßhoff: „Ich freue mich, dass die jahrelange Initiative, insbesondere Brasiliens und Deutschlands, Datenschutzfragen auf dem globalen Forum der Vereinten Nationen angemessene Bedeutung zu verschaffen, mit der Schaffung des Amtes des Sonderberichterstatters erste Früchte getragen hat. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, in einer globalisierten Welt der Daten auch den Datenschutz supranational zu machen. Zudem beglückwünsche ich Professor Cannataci zu seiner Ernennung und bekräftige mein Angebot zu seiner Unterstützung.“

In der Internationale Datenschutzkonferenz sind derzeit 101 Datenschutzbehörden aus 63 Staaten sowie die europäische Union versammelt. Der Teilnehmerkreis der Konferenz umfasst daneben auch Vertreter von Staaten ohne unabhängige Datenschutzkontrollorgane, internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter aus Wissenschaft und Industrie. Die Konferenz dient dem Erfahrungsaustausch auf globaler Ebene und findet seit 1979 jährlich an wechselnden Orten und in diesem Jahr in Amsterdam statt.

The 37th International Conference of Data Protection and Privacy Commissioners: