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Bonn/Berlin, 6. November 2009

31. Internationale Datenschutzkonferenz in Madrid beendet

Die 31. Internationale Datenschutzkonferenz, die vom 4. bis 6. November 2009 in Madrid stattfand, hatte eine Rekordbeteiligung. Mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 80 Ländern befassten sich mit aktuellen Themen des Schutzes der Privatsphäre.

Die 31. Internationale Datenschutzkonferenz, die vom 4. bis 6. November 2009 in Madrid stattfand, hatte eine Rekordbeteiligung. Mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 80 Ländern befassten sich mit aktuellen Themen des Schutzes der Privatsphäre.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verbesserung und Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit. Besondere Bedeutung wird künftig auch der gemeinsam mit Industrievertretern und Nicht-Regierungsorganisationen erarbeiteten Madrid-Resolution International Standards on the Protection of Personal Data and Privacy zukommen.

Hierzu erklärt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar:

Im Zeitalter des Internet ist Datenschutz nicht allein durch nationale Gesetze oder regionale Übereinkommen zu gewährleisten. Deshalb sind die von der Konferenz beschlossenen internationalen Standards ein Meilenstein für einen zeitgemäßen Datenschutz. Es kommt jetzt darauf an, diese Standards im internationalen Recht zu verankern und mit Leben zu füllen.

Weitere wichtige Konferenzthemen waren: Privacy by Design, daß heißt die frühzeitige Berücksichtigung von Datenschutzanforderungen bereits beim Entwurf informationstechnischer Systeme. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darüber einig, dass bei elektronischen Diensten schon die Voreinstellungen die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer garantieren müssen.
Ein Schwerpunktthema war auch der Datenschutz am Arbeitsplatz.