FAQs
Häufig gestellte Fragen
Kostet die Teilnahme etwas?
Nein, die Teilnahme am ReguLab ist für Sie kostenfrei.
Wie lange dauert die Teilnahme?
Die Dauer variiert je nach Projekt und Komplexität des Anwendungsfalls. In der Regel dauert ein Durchlauf zwischen 3 und 12 Monaten.
Welche Ressourcen (Personal, Zeit) müssen für die Teilnahme eingebracht werden?
Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zur kooperativen Mitarbeit voraus.
- Personell: Sie benötigen Ansprechpersonen, die entscheidungsbefugt sind und tief in das technische sowie fachliche Thema involviert sind.
- Zeitlich: Planen Sie Kapazitäten für regelmäßige Abstimmungen und Feedback-Schleifen mit unseren Expertinnen und Experten ein.
- Dokumentation: Am Ende des Prozesses erstellen wir gemeinsam einen Abschlussbericht und einen ReguLab-Report, in denen die datenschutzrechtlichen Lösungswege dokumentiert werden. Hierfür ist Ihre Zuarbeit notwendig.
Stellt das ReguLab technische Infrastruktur (z. B. Cloud-Speicher, Testdaten) bereit?
Nein. Das ReguLab ist ein Beratungs- und Kooperationsformat, keine technische Testumgebung.
- Was wir bieten: Fachliche Expertise (juristisch, technisch, ethisch), Prozessbegleitung und Moderation.
- Was Sie mitbringen: Die technische Infrastruktur für Ihre Anwendung sowie die notwendigen Daten müssen von Ihnen bereitgestellt werden.
Muss ich meinen Geschäftsbetrieb offenlegen?
Sie arbeiten transparent mit der BfDI zusammen, vertrauliche Geschäftsinformationen bleiben selbstverständlich geschützt.
In den veröffentlichten ReguLab-Reports werden allgemeine Erkenntnisse festgehalten, ohne Geschäftsgeheimnisse preiszugeben.
Welche rechtlichen Sonderregelungen gelten im ReguLab? Gibt es eine Experimentierklausel?
Das ReguLab operiert auf Basis der DSGVO. Es werden keine Gesetze ausgesetzt. Vielmehr geht es darum, bestehende rechtliche Graubereiche auszuleuchten und Orientierung zu schaffen, wie geltendes Recht auf neue Technologien anzuwenden ist.
Was passiert, wenn sich herausstellt, dass mein Vorhaben nicht datenschutzkonform ist?
Das ReguLab bietet einen geschützten Raum zum Lernen. Sollten wir Hürden identifizieren, arbeiten wir gemeinsam an Lösungen und Anpassungen, um Datenschutzverstöße vorausschauend zu vermeiden. Unser Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Innovationen grundrechtskonform möglich sind.
Sind die Ergebnisse rechtlich bindend?
Die Ergebnisse schaffen einen hohen Grad an Rechtsklarheit und Orientierung für den Markteintritt. Sie erhalten klare Einschätzungen und Empfehlungen. Eine rechtsverbindliche Zertifizierung oder ein formaler Verwaltungsakt ist damit grundsätzlich nicht verbunden. Das Ziel ist es, Risiken durch frühzeitige Abklärung zu minimieren.
Was ist der Unterschied zu den nationalen KI-Reallaboren nach Artikel 57 KI-Verordnung?
Das ReguLab der BfDI fokussiert sich auf datenschutzrechtliche Fragestellungen, für welche die BfDI einen Beratungsauftrag nach der DSGVO hat. KI-Reallabore nach Art. 57 KI-Verordnung konzentrieren sich auf die Einhaltung der KI-Verordnung. Beide Ansätze können sich ergänzen.