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elektronische Gesundheitskarte

elektronische Gesundheitskarte

Allgemeine Informationen

Die elektronische Gesundheitskarte wurde seit Oktober 2011 von den gesetzlichen Krankenkassen an ihre Mitglieder ausgegeben und gilt seit dem 1. Januar 2015 anstelle der früheren Krankenversichertenkarte als Berechtigungsausweis, um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Sie enthält zum Schutz gegen Missbrauch ein Lichtbild des Versicherten und eine einheitliche Versichertennummer, die auch bei einem Kassenwechsel beibehalten wird. Ferner ist sie mit einem Mikroprozessor ausgestattet und damit technisch so ausgerüstet, dass zukünftig medizinische Anwendungen hinzugefügt werden können. Mehr: Allgemeine Informationen …

Das Lichtbild auf der Gesundheitskarte

Nach dem Fünften Sozialgesetzbuch ist vorgesehen, dass die elektronische Gesundheitskarte unter anderem ein Lichtbild enthalten muss. Mehr: Das Lichtbild auf der Gesundheitskarte …

Gesetzliche Grundlagen

Die Krankenversichertenkarte nach § 291 Absatz 1 wird bis spätestens zum 1. Januar 2006 zur Verbesserung von Wirtschaftlichkeit, Qualität und Transparenz der Behandlung für die in den Absätzen 2 und 3 genannten Zwecke zu einer elektronischen Gesundheitskarte erweitert. Mehr: Gesetzliche Grundlagen …

Historische Entwicklung

Verantwortlich für die grundlegenden Entscheidungen zur Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte ist die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, kurz gematik genannt, die im Januar 2005 von den Spitzenorganisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen gegründet wurde. Das Bundesministerium für Gesundheit erließ Ende 2005 die Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (BGBl. I S. 3128 ff), die in den Jahren 2006 (BGBl. I S. 2189 ff), 2009 (BGBl. I S. 3162 ff) und 2011 (BGBl. I S. 39 ff) fortgeschrieben wurde. Mehr: Historische Entwicklung …