Die Beauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Datenschutz bei der Verordnung von Heil- und Hilfsmittel

Versicherte von gesetzlichen Krankenkassen haben Anspruch auf Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Benötigt ein gesetzlich Versicherter Heil- oder Hilfsmittel, werden diese vom Arzt verordnet. Dabei ist der Arzt dafür verantwortlich, die Verordnung richtig und vollständig  auszufüllen. Die Krankenkasse darf den Arzt lediglich kontaktieren, wenn die Verordnung unvollständig ist.

Hat die Krankenkasse Zweifel, ob sie Leistungen für verordnete Heil- oder Hilfsmittel zu erbringen hat, muss sie den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einschalten. Damit der MDK entsprechend Stellung beziehen kann, sind unter Umständen ergänzende (medizinische) Unterlagen notwendig. Diese erforderlichen (medizinischen) Unterlagen darf die Krankenkasse bei den Leistungserbringern (z. B. Ärzte, Physiotherapeuten, etc.) anfordern; allerdings sind die Leistungserbringer verpflichtet, die Unterlagen unmittelbar an den MDK zu übersenden.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im 24. Tätigkeitsbericht unter dem Kapitel 11.1.10:

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im 25. Tätigkeitsbericht unter dem Kapitel 13.13: