GSB 7.1 Standardlösung

Navigation und Service

Messengerdienste

Messengerdienste sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Leider sind einige Angebote aus Datenschutzsicht bedenklich. Aber es gibt Alternativen.

es sind verschiedene Apps von Messenger Diensten abgebildet
Quelle: Adobe Stock

Textnachrichten verschicken, Fotos und Videos teilen – das geht am Einfachsten mit Messenger-Apps.Der bekannteste und meist genutzte Dienst ist WhatsApp. Dieser ist allerdings aus Datenschutzsicht bedenklich. So greift die App auf das Adressbuch des Smartphones zu und überträgt alle Kontakte zu WhatsApp. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der jeweilige Kontakt selbst WhatsApp nutzt oder nicht. Auch erhebt die App viele Metadaten – also wer, mit wem, wann und wie oft kommuniziert hat. Allein diese Metadaten lassen bereits viele Rückschlüsse auf die Nutzer und deren Beziehungen zueinander zu. Besonders kritisch muss in diesem Zusammenhang der potentielle Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook hinterfragt werden.

Verantwortliche Stelle ist die WhatsApp Ireland Ltd. Beschwerden von deutschen Nutzern den Datenschutz betreffend werden im Rahmen des von der Datenschutz-Grundverordnung vorgesehenen Kooperationsverfahrens mit der irischen Datenschutzaufsicht bearbeitet.

Zu WhatsApp gibt es allerdings zahlreiche Alternativen. Einige werben mit besonderer Datensparsamkeit. Manche lassen sich sogar ohne Angabe der eigenen Handynummer nutzen. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist wichtig, aber allein nicht ausreichend. Der BfDI kann keinen konkreten Dienst empfehlen. Mögliche Kriterien, die jeder bei der Auswahl eines Messengers berücksichtigen sollte finden Sie hier: